SolPan Interviewstudie: Wie reagieren Menschen auf die Einschränkungen und Maßnahmen zur Pandemie-Eindämmung?

Ein Forschungsteam unter der Leitung der Universität Wien führt seit April 2020 eine qualitative Interviewstudie durch (Title der Studie: Solidarität in Zeiten einer Pandemie – Was machen Menschen und warum? Kurz: SolPan). Im Rahmen der Studie möchten wir erfahren, wie Menschen in Österreich mit den Einschränkungen und Herausforderungen während der Pandemie umgehen.

In zwei Interviewphasen (Phase 1: April 2020; Phase 2: Oktober 2020) haben wir mit jeweils denselben 80 Personen am Telefon gesprochen, um zu hören, wie sich ihr Lebensalltag und ihre Ansichten über die Maßnahmen zur Pandemie-Eindämmung verändert haben. Die dritte Interviewphase findet im Oktober 2021 statt.

Wir bedanken uns bei allen Teilnehmer*innen ganz herzlich!

 

Die Studie wurde von der Ethikkommission der Universität Wien genehmigt.

In unserem SolPan Blog (verfügbar auf Deutsch sowie auf Englisch) finden Sie bisherige Erkenntnisse zusammengefasst. Hier finden Sie laufende Veröffentlichungen unserer Ergebnisse in wissenschaftlichen Fachzeitschriften.

Parallel zu unserem SolPan Blog, können Sie die aktuellsten Beiträge im Blog mit Ergebnissen der Panelumfragen des Austrian Corona Panel Projekt ACCP hier nachlesen. Beim ACCP handelt es sich um eine in regelmäßigen Intervallen stattfindenden repräsentative Umfrage unter der Leitung von Bernhard Kittel (Institut für Wirtschaftssoziologie), Sylvia Kritzinger (Institut für Staatswissenschaft), Hajo Boomgaarden (Institut für Kommunikationswissenschaft) und Barbara Prainsack (Institut für Politikwissenschaft).

Näheres zum Forschungsprojekt

Das SolPan Projekt ist eine internationale und vergleichende Längsschnittstudie. Neben Österreich gehen wir der Frage, wie Menschen mit der Pandemie und den Maßnahmen umgehen, in neun weiteren europäischen Ländern nach: Belgien, Frankreich, Deutschland, Irland, Italien, den Niederlanden, Portugal, der Schweiz und dem Vereinigten Königreich. Die Ergebnisse können somit über Landesgrenzen hinweg verglichen werden. Dadurch, dass dieselben Personen im Laufe der Pandemie mehrfach interviewt werden, können durch die Studie auch Einsichten darüber gewonnen werden, wie sich der Umgang mit der Pandemie, und die zugrundeliegenden Gefühle und Motivationen, im Laufe der Zeit verändert haben. Innerhalb des SolPan+ Latin America Projekts gehen Forscher*innen den gleichen Fragen zusätzlich in 15 lateinamerikanischen Ländern nach.

Bei Fragen kontaktieren Sie bitte die Studienleiterinnen: Univ.-Prof.in Dr.in Barbara Prainsack (barbara.prainsack@univie.ac.at), Univ.-Ass.in Dr.in Katharina Kieslich (katharina.kieslich@univie.ac.at) oder Univ.-Ass.in Wanda Spahl (wanda.spahl@univie.ac.at).